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Keine Abstriche beim Kinder- und Jugendförderplan 2020-2025

Der Entwurf zur Fortschreibung des Kinder- und Jugendförderplans für Bönen, Fröndenberg und Holzwickede wurde in letzten Wochen intensiv politisch diskutiert. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass der neue Plan Ausgabensteigerungen von rund 260.000 Euro vorsieht, die durch die drei Kommunen aufzubringen wären.

Dem Entwurf vorausgegangen war eine umfangreiche Beteiligung der Jugendverbände, der Arbeitsgemeinschaft der Offenen Türen, des Ortsjugendrings Holzwickede, des Netzwerkes Jugendarbeit Fröndenberg, des Jugendforums Bönen und beider großen Kirchen. Zudem sind die Ergebnisse einer Befragung bei Kindern und Jugendlichen in den Entwurf eingeflossen.

Es ist deutlich geworden wie wichtig und notwendig offene Kinder- und Jugendarbeit für ein gelingendes Aufwachsen in öffentlicher Verantwortung ist.

Den finanziellen Bedenken der Kommunen Bönen, Fröndenberg und Holzwickede begegnet unsere jugendpolitische Sprecherin Sandra Heinrichsen:

„Die vorgesehenen Mehraufwendungen betragen weniger als 1 % der geplanten differenzierten Kreisumlage. Abstriche am Kinder- und Jugendförderplan würden aber zu erwartbaren Einschnitten im Angebot führen und damit die präventive Arbeit in den drei Kommunen deutlich einschränken.“

Daher haben wir, „GRÜNE im Kreistag“ gemeinsam mit den Fraktionen der SPD und Bündis90/DIE GRÜNEN einen gemeinsamen Antrag eingebracht, den Kinder- und Jugendförderplan unverändert zu beschließen und entsprechend  die finanziellen Mittel in Höhe von ca. 260.000 € in den Haushalt einzustellen.

Jugendpolitische Sprecherin Sandra Heinrichsen
Jugendpolitische Sprecherin Sandra Heinrichsen