Neue Wege für den Radverkehr im Kreis Unna

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Der deutliche Anstieg des Radverkehrs bei Alltags- und Freizeitfahrten stellt höhere Anforderungen an die Qualität der überörtlichen und regionalen Radwegeverbindungen – insbesondere wegen der Zunahme von E-Bikes und Pedelecs.

Zudem übernimmt der Radverkehr wichtige Funktionen im Rahmen klimafreundlicher, stadtverträglicher, kostengünstiger und gesunder Mobilität. Hier zu investieren bedeutet gleichzeitig, Investitionen in mehr Lebensqualität zu tätigen und einen wesentlichen Beitrag zur Luftreinhaltung und Stauvermeidung zu leisten.

Im letzten Jahr beschloss der Kreistag, eigene Radwege möglichst in einer Breite von 3 Metern zu errichten und den in der Regel notwendigen Grunderwerb dafür zu tätigen. Da bisher nur 45 % der Kreisstraßen über einen Radweg verfügen, besteht hier erheblicher Handlungsbedarf.

Die Fraktion „GRÜNE im Kreistag“ bringt nun mit der Fraktion der SPD einen Haushaltsantrag ein, um zum einen die notwendigen personellen Ressourcen zu schaffen und zum anderen jährlich 300.000 Euro für den Erwerb von Grundstücken in den Haushalt einzustellen.

„Der Ausbau der Alltagsradwege ist ein weiterer Beitrag für eine attraktive und umweltfreundliche Mobilität im Kreis Unna. In den nächsten Monaten werden wir uns intensiv mit der Weiterentwicklung des Radwegekonzeptes beschäftigen und weitere Maßnahmen mit den Kommunen diskutieren“, so Anke Schneider, unsere stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Mobilität, Bauen und Geoinformation.

Anke Schneider -Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses  für Mobilität, Bauen und Geoinformation
Anke Schneider - Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Mobilität, Bauen und Geoinformation