Kämmerer Mölle soll auf Ritualkämpfe verzichten

|   Pressemitteilung

„Als Tanz auf dem Ententeich" bezeichnet Herbert Goldmann, die Forderung des Stadtkämmerers Mölle aus Unna, die Kreisumlage für 2008 um 2,5 Prozentpunkte abzusenken. Mölle, der gleichzeitig auch Sprecher aller Kämmerer der kreisangehörigen Städte sei, müsse sich auch nach seiner persönlichen Rolle und Verantwortung für das sogenannte Altdefizit von rd. 60 Millionen Euro, fragen lassen. Nach Meinung der Grünen soll die SPD auf die alljährliche aufgeführte Inszenierung rund um die Kreisumlage verzichten. Jeder im Kreishaus wisse, dass jedes Jahr die sozialdemokratische Fraktionsspitze sich mit den sozialdemokratischen Kämmerern der Kommunen im Restaurant Ententeich in Unna treffen, um das Drehbuch dieses Schaukampfes festzulegen.

„Als Tanz auf dem Ententeich" bezeichnet Herbert Goldmann, die Forderung des Stadtkämmerers Mölle aus Unna, die Kreisumlage für 2008 um 2,5 Prozentpunkte abzusenken. Mölle, der gleichzeitig auch Sprecher aller Kämmerer der kreisangehörigen Städte sei, müsse sich auch nach seiner persönlichen Rolle und Verantwortung für das sogenannte Altdefizit von rd. 60 Millionen Euro, fragen lassen. Nach Meinung der Grünen soll die SPD auf die alljährliche aufgeführte Inszenierung rund um die Kreisumlage verzichten. Jeder im Kreishaus wisse, dass jedes Jahr die sozialdemokratische Fraktionsspitze sich mit den sozialdemokratischen Kämmerern der Kommunen im Restaurant Ententeich in Unna treffen, um das Drehbuch dieses Schaukampfes festzulegen.

Die Kämmerer schimpften dann im ersten Akt mit großen Presseartikeln auf den Kreis, um vor Ort von ihren eigenen Versäumnissen abzulenken. Der Fraktionsvorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion lasse dann im zweiten Akt tags drauf in einer eigenen Verlautbarung die Umlage um einen bestimmten Prozentsatz nach unten sinken, um zu zeigen, dass er für die Kommunen eine Herz habe. „Volksverdummung" sei das, schimpfen die Grünen. „An den tatsächlichen Zahlen und Fakten ließe sich auch durch die rhetorischen Verbalattacken der Kämmerer nichts ändern. Der Kreis habe über mehrere Jahre unter dem Druck der Kämmerer eine zu geringe Umlage von den kreisangehörigen Städten erhoben. Das daraus entstandene „Altdefizit" sei ein nicht statthafter Kredit, mit dem die Kämmerer ihre eigenen Haushalte vor Ort entlastet hätten. Nun sei es aber an der Zeit Rückrat zu zeigen und für diese Defizite gerade zu stehen. Die finanziellen Probleme des Kreises und der Kommunen können nach Auffassung der Grünen nur von Kreis und Kommunen gemeinsam gelöst werden.