RVR-Mitgliedschaft steht zur Diskussion - Goldmann: Kreis ist kein Anhängsel der Stadt Dortmund

|   Pressemitteilung

Die Grünen im Kreistag fordern eine Debatte zum Verbleib oder Austritt aus dem Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) ein. „Es ist dringend notwendig, dass der Landrat diesen Punkt auf die Tagesordnung der Kreispolitik setzt", mahnt Herbert Goldmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag. Die Grünen erinnern, dass eine entsprechende Anfrage von CDU und Grünen bereits im letzten Kreistag in Richtung Landrat erfolgt sei. „Wir sind nicht sonderlich erfreut, dass jüngst Stellungnahmen des Landrats zu diesem Thema in der Dortmunder Presse zu lesen sind; gerne würden wir erst vor Ort mit dem Landrat und den anderen Fraktionen dieses Thema behandeln."

Die Grünen im Kreistag fordern eine Debatte zum Verbleib oder Austritt aus dem Regionalverband Ruhrgebiet (RVR) ein. „Es ist dringend notwendig, dass der Landrat diesen Punkt auf die Tagesordnung der Kreispolitik setzt", mahnt Herbert Goldmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag. Die Grünen erinnern, dass eine entsprechende Anfrage von CDU und Grünen bereits im letzten Kreistag in Richtung Landrat erfolgt sei. „Wir sind nicht sonderlich erfreut, dass jüngst Stellungnahmen des Landrats zu diesem Thema in der Dortmunder Presse zu lesen sind; gerne würden wir erst vor Ort mit dem Landrat und den anderen Fraktionen dieses Thema behandeln."

Der Kreis Unna ist seit Bestehen des Kommunalverbandes Ruhrgebiet (KVR), heute RVR, Mitglied des Verbandes. „Wir profitieren von den Dienstleistungen des RVR im Verkehrsplanungsbereich, im Bereich der regionalen Grünzüge sowie im Bereich der Ökologiestation", führt Herbert Goldmann Argumente für den Verbleib im RVR ins Feld. Irritiert sind die Grünen über öffentliche Äußerungen des Landrats Makiolla, der Kreis Unna müsse aus dem RVR austreten, wenn die Stadt Dortmund den RVR verlasse. „Wir Grünen bestehen auf einer eigenständigen Rolle des Kreises Unna - wir sind kein Anhängsel der Stadt Dortmund." Die Grünen sehen mit solchen öffentlichen Äußerungen des Landrats die Eigenständigkeit des Kreises in Frage gestellt. In einem offenen Brief verlangen die Grünen eine Richtigstellung dieser vom Landrat auf einem Spitzentreffen der SPD getätigten Aussagen. Schließlich habe man den Landrat bei seinen Bemühungen im Zukunftsdialog unterstützt, die Kreisidentität zu stärken und neue zukunftsweisende Entwicklungen voranzu-treiben. Dies wolle die Fraktion auch weiterhin tun.