Umweltzone positiv für den Kreis Unna

|   Pressemitteilung

Als Erfolg auch für den Kreis Unna bewerten die Grünen die Einrichtung einer flächendeckenden Umweltzone im ganzen Ruhrgebiet. „Jahrelang sind die Gesundheitsbelastungen der Bevölkerung lächerlich gemacht worden", so Herbert Goldmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag und Vorsitzender des Umweltausschusses im Regionalverband Ruhr. Die Grünen haben gegen den Widerstand des Regierungspräsidenten über ein Jahr für eine ruhrgebietsweite Lösung plädiert, die nun letztendlich im Herbst auch kommen wird.

Als Erfolg auch für den Kreis Unna bewerten die Grünen die Einrichtung einer flächendeckenden Umweltzone im ganzen Ruhrgebiet. „Jahrelang sind die Gesundheitsbelastungen der Bevölkerung lächerlich gemacht worden", so Herbert Goldmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag und Vorsitzender des Umweltausschusses im Regionalverband Ruhr. Die Grünen haben gegen den Widerstand des Regierungspräsidenten über ein Jahr für eine ruhrgebietsweite Lösung plädiert, die nun letztendlich im Herbst auch kommen wird.

„Wir wollten von Anfang an", so Goldmann, „dass es zu keinem Flickenteppich von Kleinstzonen mit unüberschaubaren Regelungen kommt." Außerdem müsse nun auch endlich die Automobilindustrie erkennen, dass es so nicht weitergehen könne. Technologisch seien sowohl der Schadstoffausstoß als auch der Benzinverbrauch deutlich absenkbar. Bisher habe aber die Automobilbranche wenig Interesse daran gehabt, entsprechende Autos auf den Markt zu bringen. Wenn jetzt auch noch der indische Autobauer Tata in der Lage sei, ein Auto für 1.600 Euro zu verkaufen, sei wohl genügend Druck im Kessel, dass sich endlich etwas täte. Von der Absenkung der Emissionen versprechen sich die Grünen auch Luftschadstoffverbesserungen für den Kreis Unna. Bei den vorherrschenden Westwinden lägen große Teile des Nordkreises, wie insbesondere Lünen aber auch Kamen und Bergkamen in der Abgasfahne des Reviers. Ziel der Grünen in der Region und im Land sei es aber nicht, mit der Ausweisung von Umweltzonen nachsorgenden Umweltschutz zu betreiben. Goldmann: „Wir brauchen einen gesellschaftlichen Ruck, der ähnlich wie in den siebziger Jahren die Industrie erreiche aber auch einen Ausbau des öffentlichen Personennah- und schienengebundenen Güterverkehrs, um den individuellen Ausstoß von Schadstoffen zu reduzieren."