Unnaer Karte soll kreisweit kommen

|   Pressemitteilung

Die Grünen sind hocherfreut, dass sich nun auch der Sozialausschuss des Kreistages auf ihren Antrag hin des Themas Sozialkarte annimmt. „Die Armen in unserer reichen Gesell-schaft müssen in den Mittelpunkt gerückt werden", fordert Herbert Goldmann, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag. Die Sozialkarte soll den Titel „Unnaer Karte" bekommen und einkommensabhängig vergeben werden. Mit ihr sollen kreisweit vergünstigte Angebote im Bildungs-, Sport- und Kulturbereich in Anspruch genommen werden können. „Ein Kreis, eine Solidarität" fordern die Grünen auch die Bürgermeister im ganzen Kreis Unna auf, ihre jeweiligen lokalen Angebote allen betroffenen Einwohnern im Kreis zugänglich zu machen.

Die Grünen sind hocherfreut, dass sich nun auch der Sozialausschuss des Kreistages auf ihren Antrag hin des Themas Sozialkarte annimmt. „Die Armen in unserer reichen Gesell-schaft müssen in den Mittelpunkt gerückt werden", fordert Herbert Goldmann, Fraktionsvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag. Die Sozialkarte soll den Titel „Unnaer Karte" bekommen und einkommensabhängig vergeben werden. Mit ihr sollen kreisweit vergünstigte Angebote im Bildungs-, Sport- und Kulturbereich in Anspruch genommen werden können. „Ein Kreis, eine Solidarität" fordern die Grünen auch die Bürgermeister im ganzen Kreis Unna auf, ihre jeweiligen lokalen Angebote allen betroffenen Einwohnern im Kreis zugänglich zu machen.

Schön wäre aus Sicht der Grünen wenn Betroffene dann auch das Schwimmbad oder das Museum der jeweiligen Nachbarkommunen besuchen können. Die Grünen wollen über die Unnaer Karte vor allem Kinder- und Jugendlichen aus armen Verhältnissen einen verbesserten Zugang zu Bildungsmitteln und Öffentlichen Personennahverkehr geben. „Vergünstigte Angebote im Bildungsbereich, Musikschule, Sport machen jedoch erst dann sind, wenn sie für die Jugendlichen auch erreichbar sind", weiß auch der Vorsitzende des Sozialausschusses Jochen Nadolski-Voigt (Grüne), deswegen soll nach Meinung der Grünen Busfahren für betroffene Jugendliche billiger werden. Langzeitarbeitslose sollen ebenfalls über ein günstiges Busticket die Möglichkeit bekommen, Stellen- oder Weiterbildungsangebote in den Nachbarstädten annehmen zu können. Über fünfzehn Prozent der Einwohner im Kreis-gebiet sind derzeit abhängig von Transferleistungen zum Lebensunterhalt.